Gepostet von Hardware_Pro am Mai 1, 2011 in Hardware - Voraussetzung für Netzwerke | Keine Kommentare

Ohne eine Netzwerkkarte wäre die vernetzte Welt von heute einfach nicht möglich. Vereinfacht gesagt findet über die Netzwerkkarte die Verbindung von Computern und deren Peripheriegeräten auf der ganzen Welt statt. Unter Peripheriegeräten werden zum Beispiel Drucker, mobile Scanner und vieles mehr verstanden.
Die Netzwerkkarte sorgt für einen Austausch von Daten zwischen den Computern, diese sind aber nicht auf der Karte gespeichert, die Karte sorgt nur für den Transport. Dabei ist es uninteressant, ob die Daten auf der Festplatte gespeichert sind oder einfach nur im temporären Speicher des Rechners befinden. Als Beispiel könnte das Internet für den Austausch von Informationen genannt werden, die über den temporären Speicher gesteuert werden. Der Anhang einer E-Mail würde dann dem Austausch von Informationen durch die Festplatte entsprechen. Der Aufbau einer Netzwerkkarte ist unterschiedlich. Da es verschiedene Art von Netzwerkschnittstellen gibt. Die eine Netzwerkkarte ist über ein Kabel mit den anderen Geräten verbunden. Dieses System wird als LAN bezeichnet. Das WLAN ist ein kabelloses System zur Datenübertragung. Hier werden die Daten praktisch über das Medium Luft übertragen, vereinfacht gesagt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Übertragungsgeschwindigkeit einer Netzwerkkarte. Wie bei allen Computerkomponenten werden diese auch immer leistungsfähiger. Die neuen Rechner werden meist mit den schnellsten Karten ausgestattet. Doch es sollte sich nicht gewundert werden, wenn die Übertragung der Daten doch nicht schneller läuft.
Bei der Übertragung der Daten wird die Geschwindigkeit vom schwächsten oder besser vom langsamsten Glied in der Kette bestimmt. Das kann der Router oder auch das Netzwerkkabel sein. Der Router ist der Vermittler zwischen den Computern im Haus und der großen weiten Datenwelt draußen. Viele Firmen haben ein Netzwerk, das fest installiert ist. Solche Netzwerke sind ständig auf dem neusten Stand zu halten. Das ist sehr teuer, daher werden die Netzwerke nicht regelmäßig erneuert. Noch ein anderer Unterschied – einige Computer haben die Netzwerkkarte direkt auf dem Motherboard und andere haben eine zusätzliche Steckkarte als Netzwerkkarte. Doch es sollte sich niemand wundern, wenn zwei Netzwerkbuchten am Gehäuse des Computers zu finden sind. Ein Rechner kann auch mit mehreren Netzwerken verbunden sein.
Wer bei der Planung eines Netzwerkes zu wenige Steckplätze für ein Büro eingeplant hat, sollte ein Netzwerk-Hub verwenden. Diese Geräte sind vergleichbar mit einer Mehrfachsteckdose für Strom. Ein Eingang über die RJ45 Buchse und viele Ausgänge auch über die RJ45 Buchse. Die Anzahl der Ausgänge ist von der Bauart des Hubs abhängig. Der Rechner wird dann über die Netzwerkkarte an den Hub angeschlossen. Der Hub wiederum ist mit dem Server oder dem Router in einem Netzwerk verbunden. Die heutige übliche Übertragungsgeschwindigkeit für so ein Netzwerk liegt bei 100 Mbyte/s. Karten im Gigabit Bereich sind aber auch schon keine Seltenheit mehr. Über die Netzwerkkarte wurde der Zugriff vieler Rechner auf dieselben Daten möglich. In einem Unternehmen zum Beispiel werden die Daten auf einem Server gespeichert und auf diese kann dann jeder mit den entsprechenden Zugriffsrechten zugreifen. Das erleichtert die Arbeit ungemein, besonders bei Datenbanken. Die Datensätze werden zentral gespeichert und können aber auf jedem Arbeitsplatz abgerufen werden. Dadurch sind alle Informationen in der kompletten Firma frei zugänglich. Das alles wurde erst mit der Einführung der Netzwerkkarte möglich.
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