Computernetzwerke – gemeinsame Nutzung von Ressourcen

Gepostet von Hardware_Pro am Mai 7, 2011 in Formen der Netzwerke | Keine Kommentare


Das Computernetzwerk ist eine Verbindung von vielen Rechnern, die gemeinsame Ressourcen nutzen sollen. So kann in einem Netzwerk ein Drucker von vielen Rechnern angesprochen werden. Diese Computernetzwerke entstehen aber erst durch die Verbindung der Rechner, die mit einem Kabel oder auch über Funk hergestellt werden kann. Das hängt in erster Linie von der Schnittstelle von Rechner und Peripherie ab. Sinn und Zweck ist aber nicht nur die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, sondern auch der Austausch von Daten unter den einzelnen Arbeitsplätzen.

Funktionalität von Netzwerken & Kosten

Nicht jeder Nutzer darf auf alle Daten zugreifen, da die Zugriffe über sogenannte Rechte verwaltet werden. So können nicht nur die Daten geschützt werden, sondern auch Veränderungen an den Rechnern und im Computernetzwerk. Die Rechte, wer an einem Rechner etwas machen darf oder im gesamten Computernetzwerk werden bei der Erstellung des Nutzers festgelegt. Eine Änderung der Rechte ist jederzeit möglich.
Die Kosten für ein Netzwerk sind stark unterschiedlich, ein Computernetzwerk, welches zu größten Teil aus Rechnern mit WLAN Netzwerkkarten besteht, ist relativ kostengünstig. Da hingegen ist ein Netzwerk mit lauter Computern mit lauter LAN-Karten recht teuer. Da für jeden Rechner ein eigener Steckplatz im Computernetzwerk erforderlich ist. Da nicht nur das Kabel teuer ist, sondern auch die anfallenden Arbeiten bei der Verkabelung ist das die teuerste Lösung. Sollten mit einem Netzwerk nur gemeinsame Ressourcen genutzt werden, so muss sehr genau gerechnet werden. Doch der wesentliche Vorteil liegt einfach in der gemeinsamen Nutzung der Daten. Da diese in einem Computernetzwerk auch zentral gespeichert werden, ist auch deren Sicherung erheblich einfacher.

Netzwerksoftware, Server und Datensicherung

Normalerweise hat jeder Rechner eine eigene Software, doch es kann auch sein, dass die Software über einen Server gesteuert wird. So liegen ganz bestimmte Lizenzen auf dem Server und diese können bei Bedarf vom Nutzer abgerufen werden. Hier ist die Software auf dem Computer installiert und der Nutzer muss die Lizenz anfordern. Eine solche Lösung wird gerne gemacht, wenn diese Lizenz nicht von allen Mitarbeitern regelmäßig benötigt wird. Da die Lizenzen meist sehr viel Geld kosten, ist das eine günstigere Lösung. Die Mitarbeiter müssen sich in dem Fall aber über die Nutzung der Lizenz kurzschließen. Ein Computernetzwerk ist besonders geschaffen für ein Datenbankprogramm. Viele Firmen steuern ihrer Tätigkeiten und Ressourcen über sogenannte ERP-Systeme, die natürlich auf einer Datenbank aufbauen. Wären die Rechner nicht untereinander vernetzt, so könnten das ERP nicht sauber laufen.
Bei größeren Computernetzwerken sollte ein Server mit im System sein. Dieser Server kann ein Arbeitsplatz sein, doch das ist eher die Ausnahme. Der Server ist praktisch die Steuerzentrale aller Informationen. Er verwaltet auch die Datenspeicher auf dem Zentralspeicher und die erforderliche Datensicherung. Diese muss regelmäßig durchgeführt werden. Sollte ein Systemausfall sein und das System funktioniert nicht, dann muss es wieder hergestellt werden. Das kann mittels der Datensicherung gemacht werden. Die Datensicherung der einzelnen Rechner können dadurch seltener stattfinden. Sie haben eigentlich nur das Betriebssystem und die Software gespeichert. Wenn hier ein Rechner ausfällt, ist das unkritisch. Doch das setzt voraus, dass keine Daten auf dem Arbeitsplatz gespeichert werden dürfen. Doch das ist eine Sache der Einstellungen am Rechner. Das Computernetzwerk ist eines schöne Sache und kann richtig eingesetzt recht günstig sein.

IMG: Spectral-Design – Fotolia

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