Rechenzentren – das Herzstück eines Netzwerks

Gepostet von Hardware_Pro am Apr 20, 2011 in Hardware - Voraussetzung für Netzwerke | Keine Kommentare


Das Rechenzentrum ist eine Stelle, die viel Strom verbraucht. Die Rechner oder besser gesagt die Computer, die sich in diesem Rechenzentrum befinden, benötigen nicht nur den Strom, sondern auch spezielle klimatische Bedingungen. Jeder einzelne Rechner erzeugt Wärme, die über spezielle Lüftungssysteme aus dem Rechner abgeführt werden muss. Da in einem Rechenzentrum nun viele Rechner stehen, entsteht also viel Wärme. Diese muss wiederum aus dem Raum raus. Dafür sorgen Klimaanlagen. Die Klimaanlagen benötigen auch wieder viel Storm. Daher ist das Rechenzentrum auf der Stromrechung eine große Kostenstelle.

Notwendig und extrem lesitungsfähig

Ein Rechenzentrum wird benötigt, damit das Computernetzwerk in einer Organisation wie zum Beispiel einem Unternehmen, Hochschule oder ähnlichen überhaupt arbeiten kann. Alle die Rechner sind über ein Netzwerk an das Rechenzentrum angebunden. Hier werden alle Daten zentral gelagert, damit auch alle darauf zugreifen können. Das wichtig bei Datenbanken, mit denen ständig gearbeitet wird. Die Daten einer Datenbank ändern sich ständig, es können neue Datensätze hinzu oder bestehen werden geändert. Ein schönes Beispiel für so ein System ist ein Lebensmittelhandel. Der Wareneingang verbucht eine bestimmte Menge eines Produktes, das angekommen ist. Das ist eine neue Information, die ans Rechenzentrum gesendet wird. Dann als nächste Information der Lagerplatz dem Produkt zugeordnet. Auch wieder eine Meldung an das Rechenzentrum. Das geht so weiter, bis der Kunde an der Kasse die Ware bezahlt und dem System die Entnahme gemeldet wird. Die beschriebene Situation wird auch als Materialfluss beschrieben und wird in jedem einzelnen Schritt dokumentiert über die Datenbank.
Wer nun glaubt, dass alle Rechenzentren groß sein müssen, liegt falsch. Ein Rechenzentrum wird auf den Bedarf einer Firma zurechtgeschnitten. In kleinen Firmen kann das ein leistungsfähiger Server sein und bei großen Firmen sind es mehrere Rechner, die zu einem Großrechner zusammengeschaltet werden. In einigen Fällen kann sogar eine bestimmte Kapazität in einem Rechenzentrum angemietet werden. Das ist häufig der Fall, wenn es um die Email von größeren Firmen oder auch um die Internetseiten geht. Die Internetseiten werden auf den FTP-Servern gespeichert, die auch eine Form von Rechenzentren darstellen. Der Server als solches nicht, sondern die Rechner, die als Server verwendet werden.

Von Mitarbeitern und Nutzern

Für das Rechenzentrum werden auch spezielle Mitarbeiter benötigt. Diese müssen sich um die Rechner in verschiedenen Punkten kümmern. Die Datensicherung ist da ein wichtiges Thema. Wenn nur ein Bestandteil in einem Rechenzentrum ausfällt, dann läuft das System nicht mehr. Es entstehen teure Ausfallzeiten. Wenn nun etwas ausfällt, wird sozusagen ein Ersatz genutzt, der mit den Daten der Datensicherung weiterarbeitet. Das geht relativ schnell und der eigentliche Fehler am Hauptgerät kann in Ruhe behoben werden. Um diese Dinge müssen sich die Mitarbeiter kümmern. Aber auch um die Einbindung neuer Rechner oder Nutzer in das Netzwerk. Jeder Rechner ist im Netzwerk einzigartig, natürlich nur von seinen Kennungen. Dasselbe gilt auch für die Nutzer. Die Verwaltung von Nutzer und Rechner ist relativ aufwendig. Dafür wird viel Zeit verwendet. Die Mitarbeiter der Rechenzentren müssen aber auch Aufräumarbeit leisten. Die Betriebssysteme speichern viel Informationen, die zur Autowiederherstellung benötigt werden. Diese müssen von Zeit zu Zeit aufgeräumt oder besser gesagt gelöscht werden. Wer hier aus Versehen etwas Falsches löscht, kann ein riesiges Problem verursachen. Daher sind die Mitarbeiter in einem Rechenzentrum auch speziell ausgebildet.

Foto: ArtmannWitte – Fotolia

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